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Weshalb ist ein Genehmigungsantrag zu stellen?
 

Das Gesetz Nr. 76-663 vom 19. Juli 1976 für überwachungsbedürftige Anlagen zum Schutze der Umwelt (seit 2000 in das Umweltschutzgesetz integriert) und dessen Durchführungsverordnung Nr. 77-1133 vom 21. September 1977, in kodifizierter Fassung in Buch V, Titel 1, Regelteil des Umweltschutzgesetzes, sehen vor, dass Industrieanlagen von bestimmter Größe vor ihrer Inbetriebnahme in einem Umweltschutzbestreben genehmigt werden müssen. Dies geschieht in Form eines Erlasses des Präfekten, in dem dieser alle Verfügungen festlegt, die der Betreiber zur Gewährleistung dieses Schutzes erfüllen muss.
Diese Genehmigung erteilt der Präfekt nach Anleitung der administrativen Dienste, nach öffentlicher Befragung und nach Vorlage beim CODERST (Conseil Départemental de l’Environnement et des Risques Sanitaires et Technologiques - Rat auf Departement-Ebene für Umwelt und Gesundheits- und technologische Risiken).
Die Beweisaufnahme und Befragung erfolgt auf Grundlage eines Antragsdossiers, dessen Raster in den verschiedenen Seiten des Abschnitts „Allgemeines“ / „Genehmigungsverfahren“ dieser Website definiert wird. Auf alle Fälle ist es unerlässlich, sich auf die Gesetzestexte und Richtlinien in Bezug auf überwachungsbedürftige Anlagen zu beziehen. Diese erschienen in gesammelter Form in der Broschüre Nr. 1001 der Journaux Officiels (Amtsblätter) (26, Rue Desaix, Paris).

Diese Seiten sind als Leitfaden zu betrachten, der lediglich Basiselemente festhält, die in allen Anträgen enthalten sein müssen. Im Falle besonderer, extrem großer, schädlicher oder gefährlicher Anlagen, sind je nach Sonderanforderungen der Inspektion für überwachungsbedürftige Anlagen zusätzliche Informationen zu liefern.