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Was ist das IMPEL?
 

IMPEL ist das Netzwerk der Behörden in den Mitgliedsstaaten, die für die Anwendung und Einhaltung der Umweltschutzgesetze zuständig sind (wörtlich: IMPlementation and Enforcement of Environmental Law). Es spielt eine wichtige Rolle für die Harmonisierung der Praxis der Inspektionen in den unterschiedlichen Ländern der Union. Es umfasst sämtliche Länder des „erweiterten“ Europas, d.h. heute insgesamt 30.

Dieses Netzwerk funktioniert seit 1992 mit themenbezogenen Arbeitsgruppen, gegenseitigem Austausch oder Prüfungen zwischen Ländern und zwei Plenartagungen pro Jahr. Die Arbeiten des IMPEL münden in zusammenfassende Dokumente, nennenswert sind u.a. die Themen Ausbildung der Inspektoren, Berücksichtigung der Abfälle in den Genehmigungen oder auch die Mindestkriterien für die Inspektion. Dieses letzte Dokument diente als Unterstützung für die Empfehlung des Europäischen Parlaments und des Rates am 4. April 2001, das Mindestkriterien vorsieht, die auf die Umweltinspektionen in den Mitgliedsstaaten anzuwenden sind. Der Follow-up ihrer effektiven Anwendung ist eine der wichtigen Aufgaben des IMPEL. Die Aktivitäten des IMPEL machen es außerdem möglich, der Kommission über die konkreten Herausforderungen der Anwendung auf dem Gebiet der gemeinschaftlichen Pflichten zur Prävention von Umweltverschmutzung und Risiken Rückmeldung zu geben. Am 31. März 2008 wandelte sich das IMPEL in einen internationalen, gemeinnützigen Verband, zu dessen acht Gründungsmitgliedern u.a. das Ministerium für nachhaltige Entwicklung zählt.

Die Kommission unterstützt die Arbeiten des IMPEL seit dessen Gründung. Sie ist Mitvorsitzende der halbjährlich stattfindenden Plenartagung, die jeweils von dem Land veranstaltet wird, das aktuell die EU-Ratspräsidentschaft ausübt, die wiederum sämtliche Aktivitäten des Netzwerks steuert.

Die DGPR (Direction générale de la prévention des risques - Generale Direktion für die Prävention von Risiken) vertritt das Ministerium für nachhaltige Entwicklung innerhalb des IMPEL und organisiert die Beteiligung an den Arbeiten des Netzwerks, insbesondere durch die Vertreter der Inspektion für überwachungsbedürftige Anlagen.

IMPEL Broschüre

IMPEL Berichte