Sie sind hier : Startseite > Allgemeines > 09. Information für die Öffentlichkeit > Information und Beratung
 
Information und Beratung
 

Dank der lokalen Informations- und Beratungsinstanzen können Betreiber, Angestellte, Anwohner, die betroffenen lokalen Körperschaften und die Kontrollbehörden direkt in Verbindung treten.

Diese Instanzen sind Orte, an denen der Betreiber seine Aktivitäten und Leistungen im Bereich Umweltschutz darstellen und die Inspektion ihre Ziele und die Ergebnisse ihrer Maßnahmen präsentieren kann. Aus diesem Grunde müssen diese Instanzen der bevorzugte Ort des Gesprächs über besondere Industrieprobleme sowie der Ort einer geteilten Risikokultur sein. Manche verfügen aufgrund von nationalen und im Gesetz verankerten Anweisungen über einen rechtlichen Rahmen, andere sind eher informeller Natur, wie zum Beispiel das SPPPI (Secrétariat Permanent pour la Prévention des Pollutions Industrielles – Ständiges Sekretariat für die Prävention von Industrieverschmutzung)

Es sollte präzisiert werden, dass Beratung nicht gleich Mitentscheidungsrecht bedeutet: Die Rollen und Verantwortlichkeiten der Inspektoren, Präfekte und Bürgermeister ändern sich nicht.

3Die CLIS (Comités Locaux d’Information et de Surveillance – Lokale Informations- und Überwachungsausschüsse)3

Ihre Rolle ist es, die Öffentlichkeit über Probleme zu informieren, die sich durch das Abfallmanagement in Bezug auf die Gesundheit von Mensch und Umwelt stellen. Zu diesem Zwecke werden sie regelmäßig über individuelle Entscheidungen, Störfälle oder Unfälle informiert.

Gründungstext: Gesetz 92-646 vom 13. Juli 1992

3Die CLIC (Comités Locaux d’Information et de Concertation – Lokale Informations- und Beratungsausschüsse)3

Ihre Rolle ist es, die Öffentlichkeit über Probleme zu informieren, die sich durch technologische Risiken ergeben, die von überwachungsbedürftigen „AS“- Anlagen (Autorisation avec servitudes – Genehmigung mit Auflagen) ausgehen. Sie stehen während der gesamten Konzeptionsphase des PPRT (Plan de Prévention des Risques Technologiques - Präventionsplan für technologische Risiken) ebenfalls in Verbindung.

Gründungstext: Gesetz vom 30. Juli 2003 + Erlass vom 2. Februar 2005

3Das SPPPI (Secrétariat Permanent pour la Prévention des Pollutions Industrielles - Ständiges Sekretariat für die Prävention von Industrieverschmutzung)3

Sie sind ein Ort des Gesprächs, in dessen Mittelpunkt die großen Herausforderungen in Verbindung mit industriellen Risiken für Personen und den Auswirkungen der Industrieaktivitäten auf die Umwelt stehen. Durch Ihre Hilfe wird die Information der Öffentlichkeit auf objektive und transparente Weise über Fragen zum industriellen Umweltschutz gewährleistet.

Es ist kein Gründungstext vorhanden. Die informelle Struktur basiert auf dem gemeinsamen Willen der lokalen Akteure. Ein Erlass, der dem Sekretariat eine formellere, rechtliche Struktur verleihen soll, steht kurz vor der Fertigstellung.

3CODERST (Conseil départemental de l’environnement et des risques sanitaires et technologiques – Rat auf Departement-Ebene für Umwelt und Gesundheits- und technologische Risiken) oder die Kommission des Departements für Natur und Landschaftsschutz in ihrer besonderen Gestalt für den Bereich Steinbrüche.3