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Finanzhilfen
 

Öffentliche Finanzhilfen zugunsten der Umwelt und des Energiesparens drehen sich mehrheitlich um Investitionen und treten in zweierlei Gestalt auf:

3Direkte Projekthilfen: Subventionen und zurückzahlbare Vorschüsse, je nach Investitionsbetrag.3

Diese Subventionen ergehen nicht automatisch und werden von den entscheidenden Organen erst nach Prüfung einer Projektpräsentation zugeteilt, indem je nach Zweckmäßigkeit dessen Bedeutung im Hinblick auf die unterstützte Politik, die Prioritäten und die verfügbaren Budgets bemessen wird.

Die wichtigsten Hilfen für Projekte sind:

  • Hilfen der ADEME (Agence de l’environnement et de la maîtrise de l’énergie - Agentur für Umwelt und Kontrolle des Energieverbrauchs) in den Bereichen Luftverschmutzung, Energie (erneuerbare Energien, Energiesparen), Umweltmanagement, verunreinigte Gelände und Böden, Abfall, sauberer Transport,
  • Hilfen der Wasseragenturen für die Prävention und Behandlung von Wasserverschmutzungen (Reduzierung an der Quelle, Anlagen zur Aufbereitung, Reduzierung der Wasserentnahmemengen, usw.),
  • Beteiligungen der Regionalräte je nach individuell festgelegter Politik jedes Regionalrats. Oftmals wird diese Politik mit dem Staat und der ADEME oder der ADEME und dem Regionalrat vertraglich besiegelt,
  • Hilfen der europäischen Strukturfonds, die von den Präfekturen der Region verwaltet werden, mit einer in jeder Region individuell festgelegten Politik. Je nach Themen und Organisation in der jeweiligen Region werden die Dossiers von der ADEME und/oder von den Diensten des Staates (hauptsächlich DRIRE und DIREN) angeleitet.

3Steuerliche Maßnahmen in Form von Steuerbefreiungen, Gutschriften und Steuerermäßigungen oder Sonderabschreibungen (für eine raschere Abschreibung der Investitionen vom steuerpflichtigen Ergebnis und somit zur Senkung der Ertragsteuer zum Zeitpunkt der Investition).3

Anders als Subventionen und rückzahlbare Vorschüsse erfolgen steuerliche Maßnahmen automatisch, wenn die Förderkriterien erfüllt sind, es ergeht keine gesonderte Entscheidung für jeden Fall. Natürlich untersuchen die Steuerbehörden die Erfüllung der Förderkriterien, die nicht immer einfach sind. Steuerpflichtige können die Steuerbehörden im Vorfeld konsultieren, wenn Zweifel bestehen, und eine schriftliche Stellungnahme erhalten (Verfahren der verbindlichen Steuerzusage).