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Eigenüberwachung Abfall
 

3Kontext und Herausforderungen3

Der Erzeuger von Abfall ist ab dessen Produktion bis zur endgültigen Entsorgung für diesen verantwortlich. Zudem muss er sich vergewissern, dass sein Abfall in einer ordnungsgemäß zu diesem Zwecke genehmigten Anlage entsorgt worden ist.

Die Verwendung des standardisierten Nachweisformulars für Sondermüll (BSDD) ist verpflichtend. Dieses Formular wird nach Durchführung der Entsorgungs- oder Verwertungsoperation vom Endentsorger an den Produzenten zurückgegeben: Dieses Dokument gilt als Beweis für dessen Übernahme.

Die „Abfall“-Eigenüberwachung besteht vor allem im Führen eines chronologischen Registers der Produktion, des Versands, sowie des Empfangs und der Aufbereitung dieser Abfälle. Register von Transporteuren und Anlagenbetreibern, welche die Aufbereitung nicht gefährlicher Abfälle durchführen, werden mindestens drei Jahre aufbewahrt. Alle anderen Register sind mindestens fünf Jahre aufzubewahren.

3Gesetzlicher Rahmen3

Der Erlass 2005-635 vom 30. Mai 2005 über die Kontrolle der Müllaufbereitungskreisläufe gilt seit 1. Dezember 2005 für alle Produzenten von Sondermüll, ungeachtet ihres Zuordnungsverfahrens (Meldung oder Genehmigung).

Einige Aktivitäten oder Abfallkategorien unterliegen besonderen Bestimmungen: